Bitcoin rutschte am 4. Juni kurzzeitig auf etwa $61.500 ab, als Krypto-Liquidationen $1,1 Milliarden überstiegen und Trader die Unterstützungszone bei $60.000 beobachteten.

Bitcoin fiel am Donnerstag kurzzeitig auf rund $61.500, als Zwangsverkäufe durch gehebelte Kryptomärkte liefen und Liquidationen auf über $1,1 Milliarden trieben.
BTC fiel am 4. Juni im Tagesverlauf um mehr als 5% und wurde nahe $63.500 gehandelt, nachdem er ein Tief von rund $61.500 berührt hatte. ETH gab ebenfalls nach und wurde nahe $1.770 gehandelt, nachdem er früher in der Sitzung unter $1.750 gefallen war.
Von CoinDesk, Cointelegraph, CoinMarketCap und NewsBytes zitierte Marktdaten zeigten Liquidationssummen von über $1,1 Milliarden, wobei einige Tracker die 24-Stunden-Zahl näher bei $1,7 Milliarden einordneten. Long-Positionen erlitten den größten Schaden, wobei Bitcoin und Ethereum den größten Anteil der erzwungenen Schließungen ausmachten.
Die Bewegung verlängert eine scharfe Umkehr Anfang Juni, nachdem Bitcoin die Unterstützung im mittleren Bereich von $60.000 verloren hatte. Gehebelte Trader waren stark auf der bullischen Seite positioniert, sodass jeder weitere Bruch nach unten Börsen dazu zwang, Positionen zu schließen, und zusätzlichen Verkaufsdruck erzeugte.
Die Liquidationswelle zeigt auch, wie schnell sich die Marktstruktur verändern kann, wenn die Spot-Nachfrage abkühlt und das Derivate-Engagement erhöht bleibt. Selbst nach der Erholung vom Tagestief blieb die Volatilität bei großen Coins und Token mit höherem Beta hoch.
Das entscheidende Niveau ist nun die Zone bei $60.000. Ein nachhaltiger Halt darüber würde darauf hindeuten, dass der Markt die Zwangsverkäufe absorbiert. Ein klarer Bruch darunter könnte eine weitere Runde der Risikoreduzierung auslösen, da Trader vor der Sitzung der Federal Reserve am 16. bis 17. Juni Hebel abbauen.
Bitcoin bleibt unter Druck, doch die Geschichte entwickelt sich weiter. Die nächsten Signale, auf die zu achten ist, sind ETF-Flussdaten, Zurücksetzungen beim Open Interest und ob Spot-Käufer den Bereich von $60.000 nach der Liquidationskaskade verteidigen.

Wall Street giant Citigroup projects Bitcoin could reach $143,000 within 12 months, citing ETF demand and regulatory tailwinds as key catalysts.

Michael Saylor's Strategy reported a $14.46 billion unrealized loss on its bitcoin holdings in Q1 2026, then purchased another $330 million in BTC days later.

The largest US bank is assessing spot and derivatives trading services as regulatory clarity enables traditional finance to deepen crypto involvement.
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