Circle-Aktien verzeichneten am 24. März ihren schlimmsten Tag überhaupt, nachdem ein neuer CLARITY Act-Entwurf ein Verbot von Renditen auf Stablecoin-Guthaben vorschlug.

Aktien der Circle Internet Group stürzten am 24. März um 20% ab und verzeichneten damit ihre schlechteste Eintagesperformance seit dem Börsengang des Unternehmens, nachdem der jüngste CLARITY Act-Entwurf ein Verbot von Renditezahlungen auf passive Stablecoin-Guthaben vorschlug.
Eine am Wochenende veröffentlichte überarbeitete Version des CLARITY Act enthielt eine neue Formulierung, die es Stablecoin-Emittenten verbieten würde, Renditen auf passive Guthaben zu zahlen. Die Bestimmung zielt speziell auf Strukturen ab, die "wirtschaftlich gleichwertig mit Zinsen" sind, was das Geschäftsmodell von Circle für USDC direkt bedroht.
Circle verdient derzeit Zinsen auf die Deckungswerte von USDC, hauptsächlich US-Staatsanleihen, und teilt einen Teil dieser Einnahmen mit Vertriebspartnern wie Coinbase. Diese Rendite-Vereinbarung war ein wichtiger Treiber für die Akzeptanz von USDC, insbesondere bei institutionellen Inhabern. Coinbase-Aktien fielen ebenfalls um fast 10%, was die Abhängigkeit der Plattform von der USDC-Einnahmequelle widerspiegelt.
Der Entwurfstext erlaubt zwar Belohnungen, die an Nutzeraktivitäten wie Ausgaben oder Staking gebunden sind, verbietet jedoch Belohnungen für das bloße Halten eines Stablecoin-Guthabens.
Das Stablecoin-Rendite-Modell ist zentral für die Ökonomie des 300-Milliarden-Dollar-Stablecoin-Marktes. Circle hält etwa 26% Marktanteil mit USDC, und sein Rendite-Programm war das wichtigste Instrument, um gegen Tethers USDT zu konkurrieren, der mit etwa 59% Marktanteil dominiert.
Die Abschaffung der passiven Renditefähigkeit würde Circle zwingen, alternative Wertversprechen für USDC-Inhaber zu finden. Einige Analysten argumentieren, dass dies tatsächlich Tether zugutekommen könnte, der keine Renditen an Inhaber ausschüttet. Andere sehen die Bestimmung als Kompromiss, der Stablecoins näher an die traditionelle Bankenregulierung bringt, wo Sichteinlagen ebenfalls keine unbegrenzten Zinsen bieten können.
Der CLARITY Act benötigt noch eine Abstimmung im Senat, und die Stablecoin-Rendite-Bestimmung bleibt einer der umstrittensten Abschnitte. Polymarket-Chancen beziffern die Verabschiedung derzeit auf 68%. Coinbase-CEO Brian Armstrong hat sich zuvor für den Zugang zu Stablecoin-Renditen eingesetzt und argumentiert, die Einschränkung würde Verbrauchern schaden. Seine Reaktion auf diesen jüngsten Entwurf könnte den endgültigen Text beeinflussen. Der Finanzdienstleistungsausschuss des Repräsentantenhauses hält am 25. März auch eine große Anhörung zur Tokenisierung ab, die die breitere Regulierung digitaler Vermögenswerte prägen könnte.
Die Stablecoin-Rendite-Bestimmungen des CLARITY Act markieren einen kritischen Wendepunkt für die Stablecoin-Industrie. Ob die endgültige Gesetzgebung Renditezahlungen bewahrt, modifiziert oder eliminiert, wird die Wettbewerbsdynamik zwischen USDC, USDT und aufkommenden Stablecoin-Alternativen neu gestalten.

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