Das US-Gesetz zur Kryptomarktstruktur geht ungelöst in die Osterpause, während Branchenbefürworter, Banken, Regulierer und Strukturkritiker in einer Pattsituation über Stablecoin-Rendite-Regeln verharren.

Der Digital Asset Market CLARITY Act, das bedeutendste US-Krypto-Gesetz seit Jahren, stockt im Kongress, während vier konkurrierende Fraktionen über Stablecoin-Rendite-Regeln, Behördenaufsicht und die Zukunft von DeFi streiten.
Der CLARITY Act ging ohne überarbeiteten Entwurf in die Osterpause des Senats, trotz wochenlanger Verhandlungen. Das Gesetz steht nun im Zentrum eines Vier-Wege-Patts zwischen Krypto-Branchenbefürwortern, die breiten Marktzugang fordern, banknahen Kritikern, die traditionelle Finanzen schützen wollen, Regulierern, die stärkere Aufsichtsinstrumente verlangen, und Strukturkritikern, die hinterfragen, ob das Gesetz genug Anlegerschutz bewahrt.
Der zentrale Streitpunkt sind Stablecoin-Renditen. Coinbase erzielte 2025 1,35 Milliarden Dollar Stablecoin-Umsatz, wodurch ein generelles Verbot von Stablecoin-Renditen eine existenzielle Bedrohung für die Börse darstellt. Die Senatoren Thom Tillis und Angela Alsobrooks erzielten einen Kompromiss, den Cynthia Lummis als "zu 99% gelöst" beschrieb. Er erlaubt aktivitätsbasierte Belohnungen für Zahlungen, Transfers und Wallet-Nutzung, verbietet jedoch passive Renditen auf gehaltene Stablecoins. Coinbase und Stripe haben jedoch beide Einwände gegen den bankfreundlichen Text erhoben.
Die Prüfung des Senate Banking Committee ist nun für die zweite Aprilhälfte angesetzt, mit nur zwei verfügbaren Arbeitswochen vor Mai. Senator Bernie Moreno warnte auf dem DC Blockchain Summit, dass die Gesetzgebung für digitale Assets "auf absehbare Zeit" nicht vorankomme, wenn das Gesetz nicht bis Mai verabschiedet wird, da die Zwischenwahlpolitik übernimmt.
Über Stablecoin-Renditen hinaus bleiben Fragen zu DeFi-Bestimmungen, Token-Klassifizierungskriterien und Tokenisierungsbehandlung ungelöst. Das Ergebnis wird bestimmen, ob Krypto-Firmen direkt mit traditionellen Finanzdienstleistungen konkurrieren können oder in einer regulatorischen Grauzone bleiben, die von Durchsetzungsmaßnahmen und Behördenrichtlinien geprägt ist.
Die Schlüsseldaten liegen Mitte bis Ende April, wenn das Senate Banking Committee aus der Pause zurückkehrt und die Prüfung ansetzen kann. Marktteilnehmer sollten beobachten, ob der Stablecoin-Rendite-Kompromiss hält und ob offene Fragen zu DeFi und Token-Klassifizierung vor der Frist gelöst werden.
Der CLARITY Act bleibt die beste Chance für umfassende US-Krypto-Regulierung in diesem Zyklus, aber das Vier-Wege-Patt und der enge Gesetzgebungskalender machen seine Verabschiedung alles andere als sicher. Die nächsten zwei Wochen werden entscheidend sein.

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