Das Weiße Haus hat eine Frist bis zum 1. März gesetzt, um den Streit über Stablecoin-Renditen zu lösen, der den CLARITY Act blockiert, das wichtigste US-Kryptogesetz seit Jahren.

Mit vier Tagen bis zur selbst gesetzten Frist des Weißen Hauses am 1. März bleibt der CLARITY Act an einer Frage hängen: ob Stablecoin-Emittenten Renditen auf untätige Guthaben anbieten können.
Das Weiße Haus setzte eine Frist bis zum 1. März, um einen Streit zwischen Banken und Kryptofirmen über Stablecoin-Belohnungen zu lösen, eine Bestimmung, die den Digital Asset Market Clarity Act seit Monaten blockiert. Der Gesetzesentwurf, der im Juli 2025 mit überparteilicher Unterstützung (294-134) vom Repräsentantenhaus verabschiedet wurde, würde der CFTC Gerichtsbarkeit über digitale Rohstoff-Spotmärkte geben, während die SEC-Autorität über Wertpapiere bewahrt würde.
Die Kernuneinigkeit dreht sich darum, ob Stablecoin-Emittenten wie Circle und Tether Renditen auf untätige Bestände zahlen können. Banken argumentieren, dass die Zulassung von Stablecoin-Renditen bis zu 6 Billionen US-Dollar an Einlagen aus dem traditionellen Bankensystem abziehen könnte. Kryptofirmen argumentieren dagegen, dass ein Rendite-Verbot Innovation lähmen und Aktivitäten ins Ausland treiben würde. Nachdem ein Rundtischgespräch im Weißen Haus ohne Einigung endete, forderte die Verwaltung einen Kompromissvorschlag bis Ende Februar an.
Der CLARITY Act wird allgemein als das bedeutendste US-Kryptogesetz seit Bestehen der Branche angesehen. Er würde klare regulatorische Grenzen zwischen der SEC und der CFTC etablieren, um Jahre von Zuständigkeitsverwirrung zu beenden, die zur Durchsetzung durch Klagen geführt hat. Senator Bernie Moreno skizzierte am 18. Februar einen ehrgeizigen Zeitplan und deutete an, dass der Kongress den Gesetzesentwurf bis April verabschieden könnte.
Prognosemärkte spiegeln wachsenden Optimismus wider: Polymarket zeigte kürzlich etwa 85% Chancen, dass die Gesetzgebung bis Ende 2026 verabschiedet wird. Ripple-CEO Brad Garlinghouse sieht eine 90%-Chance der Verabschiedung bis April, während Coinbase-CEO Brian Armstrong ein Ergebnis forderte, das allen Seiten zugutekommt, was die Prognosemarktkurse steigen ließ. Das Senate Banking Committee muss jedoch noch sein Markup abschließen, und die Stablecoin-Rendite-Bestimmung bleibt das zentrale Hindernis.
Die Frist am 1. März ist ein Druckdatum, keine gesetzliche Endgrenze. Wenn kein Kompromiss entsteht, könnte der CLARITY Act mit weiteren Verzögerungen im Senat rechnen, möglicherweise die Verabschiedung bis Q2 oder darüber hinaus verschiebend. Die Stablecoin-Rendite-Entscheidung wird auch den GENIUS Act (stablecoin-spezifische Gesetzgebung) prägen, an dem der Kongress parallel arbeitet. Die Märkte beobachten genau, da regulatorische Klarheit von Goldman Sachs und Grayscale als primärer Katalysator für die nächste Welle institutioneller Krypto-Adoption zitiert wurde.
Dies ist eine sich entwickelnde Geschichte. Die Frist am 1. März könnte einen Durchbruchskompromiss hervorbringen oder zu weiteren Verzögerungen führen, und das Ergebnis wird den Ton für die US-Kryptoregulierung im gesamten Jahr 2026 setzen.

Wall Street giant Citigroup projects Bitcoin could reach $143,000 within 12 months, citing ETF demand and regulatory tailwinds as key catalysts.

The largest US bank is assessing spot and derivatives trading services as regulatory clarity enables traditional finance to deepen crypto involvement.

All 12 U.S. spot Bitcoin ETFs saw positive inflows on March 2, totaling $458M as BTC rebounds from February lows.
Haftungsausschluss: Nachrichteninhalte dienen nur zu Informationszwecken und sollten nicht als Finanzberatung betrachtet werden. Marktbedingungen können sich schnell ändern. Führen Sie immer Ihre eigene Recherche durch.