Die Senatoren Tillis und Alsobrooks erzielen einen parteiübergreifenden Kompromiss bei Stablecoin-Belohnungen im Clarity Act. Der Bankenausschuss des Senats strebt eine Überarbeitung in der Woche vom 11. Mai an.

Eine parteiübergreifende Einigung über Stablecoin-Renditebestimmungen hat das größte Hindernis für den Clarity Act beseitigt, den umfassendsten Gesetzentwurf zur Krypto-Marktstruktur, der dieses Stadium im US-Senat erreicht hat.
Die Senatoren Thom Tillis (R-NC) und Angela Alsobrooks (D-MD) gaben einen Kompromiss bezüglich der umstrittenen Stablecoin-Belohnungsbestimmung innerhalb des Clarity Act bekannt. Die am 1. Mai finalisierte Einigung verbietet Emittenten, Renditen ausschließlich für das Halten von Stablecoins zu zahlen, wenn dies dem Äquivalent von Bankeinlagenzinsen entspricht. Sie sieht jedoch eine Ausnahme für Belohnungen vor, die an "bona fide Aktivitäten oder Transaktionen" gebunden sind, wodurch DeFi-Teilnahmebelohnungen und Treueprogramme weiterhin zulässig sind.
Coinbase und Circle unterstützten den Kompromiss innerhalb weniger Stunden nach seiner Bekanntgabe, wobei Industrieverbände den Bankenausschuss des Senats drängten, die lang erwartete Überarbeitung anzusetzen. Der Ausschuss peilt nun die Woche vom 11. Mai für die Abstimmung an.
Die Frage der Stablecoin-Rendite hatte den Clarity Act monatelang blockiert, da traditionelle Bankinteressen sich gegen Krypto-Firmen wehrten, die einlagenähnliche Renditen anboten. Dieser Kompromiss stellt das erste Mal dar, dass sich beide Parteien darauf geeinigt haben, wie die Grenze zwischen krypto-nativen Belohnungen und Bankprodukten zu ziehen ist.
Für den breiteren Kryptomarkt bedeutet der Fortschritt des Gesetzentwurfs potenzielle regulatorische Klarheit darüber, welche digitalen Vermögenswerte Wertpapiere im Vergleich zu Rohstoffen sind, wie Börsen sich registrieren können und welche Verbraucherschutzmaßnahmen gelten. Angesichts der bevorstehenden Zwischenwahlen 2026 könnte dies das letzte Zeitfenster für wichtige Krypto-Gesetzgebung sein, bevor der Kongresskalender enger wird.
Die Überarbeitung durch den Bankenausschuss des Senats wird in der Woche vom 11. Mai erwartet. Selbst wenn der Gesetzentwurf den Ausschuss passiert, steht ihm noch eine vollständige Abstimmung im Senat und die Abstimmung mit der Version des Repräsentantenhauses bevor. Mehrere andere Verhandlungspunkte bleiben ungelöst, und der enge Gesetzgebungszeitplan vor den Zwischenwahlen erhöht den Druck. Der Q1-Ergebnisbericht von Strategy am 5. Mai und die breitere Dynamik der ETF-Zuflüsse im Mai könnten ebenfalls den politischen Appetit auf kryptofreundliche Gesetzgebung beeinflussen.
Der Clarity Act bleibt die bedeutendste Krypto-Regulierungsbemühung in der Geschichte der USA. Während die Stablecoin-Rendite-Einigung ein wichtiges Hindernis beseitigt, erfordert der Weg von der Ausschussüberarbeitung zum unterzeichneten Gesetz immer noch die Bewältigung mehrerer politischer und verfahrenstechnischer Hürden. Die Situation entwickelt sich weiter.

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