Die größte US-Kryptobörse könnte ihre Unterstützung für das wegweisende Gesetz zurückziehen, wenn Gesetzgeber plattformbasierte Stablecoin-Rewards einschränken.

Coinbase erhöht den Druck auf US-Gesetzgeber vor einer entscheidenden Senatsabstimmung diese Woche und droht, die Unterstützung für den CLARITY Act zurückzuziehen, wenn Stablecoin-Rewards neuen Beschränkungen unterliegen.
Der Bankenausschuss des Senats soll den Digital Asset Market CLARITY Act am 15. Januar beraten, und Coinbase hat eine klare Grenze gezogen. Die Börse erklärte, sie könnte das wegweisende Kryptogesetz ablehnen, wenn der endgültige Text über erweiterte Offenlegungspflichten für Stablecoin-Rewards hinausgeht.
Der Streit dreht sich darum, ob Plattformen wie Coinbase Renditen auf Stablecoin-Bestände anbieten dürfen sollten. Derzeit bietet Coinbase etwa 3,5% Rewards auf USDC für Coinbase One-Abonnenten. Bankengruppen haben sich dafür eingesetzt, solche Angebote auf regulierte Finanzinstitute zu beschränken, mit dem Argument, dass sie traditionelle Einlagenbasen bedrohen.
Für Coinbase steht enorm viel auf dem Spiel. Bloomberg schätzt, dass die Börse 2025 etwa 1,3 Milliarden Dollar an stablecoinbezogenen Einnahmen erwirtschaftet hat, hauptsächlich durch die Umsatzbeteiligung mit Circle, dem Emittenten von USDC. Diese Einnahmequelle erwies sich in Marktabschwüngen als unverzichtbar, wenn die Handelsvolumina sanken.
Coinbase argumentiert, dass die Einschränkung plattformbasierter Rewards Kompromisse zunichte machen würde, die bereits im GENIUS Act festgelegt wurden, der im Juli 2025 in Kraft trat. Dieses Gesetz verbot Stablecoin-Emittenten die direkte Zinszahlung, erlaubte aber ausdrücklich Drittplattformen, Rewards anzubieten.
Die Beratungssitzung am 15. Januar wird zeigen, ob ein Kompromiss entsteht. Einige Senatoren haben einen Mittelweg vorgeschlagen, der Rewards nur für Unternehmen mit Bank- oder Treuhandlizenzen erlaubt. Prognosemärkte auf Kalshi und Polymarket zeigen derzeit Verabschiedungswahrscheinlichkeiten zwischen 69% und 77% für die erste Jahreshälfte 2026. Analysten warnen, dass eine parteiische Beratung ohne überparteiliche Unterstützung diese Chancen deutlich verringern könnte. Das Gesetz muss bis zum zweiten Quartal vorankommen, um nicht im Vorfeld der Zwischenwahlen zu stagnieren.
Dies ist eine sich entwickelnde Geschichte, während die Gesetzgeber den Gesetzestext finalisieren. Das Ergebnis könnte die Art und Weise verändern, wie Amerikaner Renditen auf digitale Dollar erzielen. Dies ist keine Finanzberatung.

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