Coinbase weigert sich, den neuesten Entwurf des Clarity Act zu unterstützen, und warnt, dass ein Stablecoin-Rendite-Verbot Einnahmen von 800 Millionen Dollar pro Jahr kosten könnte.

Coinbase hat erneut abgelehnt, den neuesten Entwurf des Digital Asset Market Clarity Act zu unterstützen. Der Grund sind Bestimmungen, die Börsen verbieten würden, Belohnungen auf Stablecoin-Guthaben auszuzahlen.
Coinbase teilte dem Senat diese Woche mit, dass das Unternehmen den aktualisierten Clarity Act-Text nicht unterstützen kann. Die Version wurde von den Senatoren Thom Tillis und Angela Alsobrooks geleitet und soll Einwände aus dem Bankensektor ausräumen. Der überarbeitete Entwurf würde Krypto-Börsen verbieten, Zinsen oder Belohnungen auf Stablecoin-Bestände zu zahlen, und den Zugang zu Transaktionsgrößendaten einschränken, die für Renditeberechnungen verwendet werden.
Dies ist das zweite Mal, dass Coinbase seine Unterstützung für das Gesetz zurückzieht. Mit 1,35 Milliarden Dollar an Stablecoin-Einnahmen im Jahr 2025, von denen ein Großteil mit der USDC-Vertriebsvereinbarung mit Circle verbunden ist, bedrohen die Rendite-Bestimmungen eine geschätzte jährliche Einnahmequelle von 800 Millionen Dollar. Die Circle-Aktie fiel nach dem Auftauchen des neuesten Entwurfs um etwa 20 Prozent, während Coinbase-Aktien um rund 10 Prozent fielen.
Die Pattsituation droht, das wichtigste Gesetz zur Krypto-Marktstruktur seit Jahren zu verzögern. Der Clarity Act würde definieren, wann Token als Wertpapiere oder Rohstoffe gelten, der CFTC Befugnisse über Spot-Krypto-Märkte einräumen und den SEC-Ansatz der Durchsetzung durch Rechtsstreitigkeiten bei der Token-Klassifizierung beenden.
Doch die Frage der Stablecoin-Rendite hat die Branche gespalten. Die Venture-Firma a16z crypto hat durch Partner Chris Dixon öffentlich argumentiert, dass das Gesetz trotzdem voranschreiten sollte. Das Coinbase-Geschäftsmodell sollte keine regulatorische Klarheit für den gesamten Markt blockieren. Bankensektorgruppen unterstützen hingegen die Rendite-Beschränkungen, um eine Wettbewerbsgrenze zwischen Banken und Krypto-Plattformen aufrechtzuerhalten.
Das Gesetz ist seit Januar 2026 wiederholt wegen der Formulierung zur Rendite ins Stocken geraten. Senatsmitarbeiter arbeiten Berichten zufolge an einem Kompromiss, der begrenzte Renditeprodukte unter bestimmten Bedingungen zulassen würde. Ob diese Version sowohl Coinbase als auch die Bankenlobby zufriedenstellt, bleibt unklar. Die Märkte werden in den kommenden Wochen auf überarbeitete Entwurfstexte achten, da Analysten sagen, dass das Gesetz in diesem Jahr möglicherweise nicht verabschiedet wird, wenn die Blockade anhält.
Der Clarity Act-Streit verdeutlicht die Spannung zwischen innovationsfreundlicher Regulierung und traditionellen Bankeninteressen. Mit Milliarden Dollar an Einnahmen auf dem Spiel für beide Seiten wird das Ergebnis prägen, wie Stablecoins auf dem US-Markt verwendet und monetarisiert werden. Die Situation entwickelt sich weiter und kann sich ändern, sobald neue Entwurfstexte auftauchen.

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