Deutschlands zweitgrößte Bank erhält die regulatorische Genehmigung, um Bitcoin, Ethereum und andere Kryptowährungen Millionen von Genossenschaftsbankkunden anzubieten.

Die DZ Bank, Deutschlands zweitgrößtes Finanzinstitut, hat von der BaFin die MiCA-Genehmigung erhalten, um Retail-Kryptowährungshandelsdienstleistungen über ihr Netzwerk von 672 Genossenschaftsbanken anzubieten.
Die DZ Bank gab am 13. Januar bekannt, dass sie die regulatorische Genehmigung im Rahmen der EU-Verordnung über Märkte für Kryptowerte (MiCAR) erhalten hat. Die in Frankfurt ansässige Bank dient als Zentralinstitut für das deutsche Genossenschaftsbankennetzwerk, zu dem Volksbanken und Raiffeisenbanken gehören.
Die neue Plattform namens meinKrypto wird direkt in die bestehende VR Banking App integriert, die von den Kunden der Genossenschaftsbanken genutzt wird. Zum Start wird der Dienst vier digitale Vermögenswerte anbieten: Bitcoin (BTC), Ethereum (ETH), Litecoin (LTC) und Cardano (ADA).
Verwahrungsdienstleistungen werden von Boerse Stuttgart Digital erbracht, während die Handelsausführung von EUWAX AG übernommen wird, beides regulierte Unternehmen innerhalb der Boerse Stuttgart Gruppe.
Dies markiert einen bedeutenden Meilenstein für die Mainstream-Krypto-Adoption in Europas größter Volkswirtschaft. Über 71% der Genossenschaftsbanken in Deutschland haben laut Branchenumfragen Interesse bekundet, Krypto-Dienstleistungen für Privatkunden anzubieten.
Der Schritt folgt auf die Partnerschaft der DZ Bank mit Boerse Stuttgart Digital im Jahr 2024 für institutionelle Dienstleistungen. Die Expansion in den Retail-Bereich zeigt wachsendes Vertrauen in die regulierte Krypto-Infrastruktur und die Kundennachfrage nach digitalen Vermögenswerten über traditionelle Bankkanäle.
Jede der 672 Genossenschaftsbanken im Netzwerk muss individuelle MiCAR-Mitteilungen bei der BaFin einreichen, bevor sie den Dienst für ihre Kunden einführen kann.
Branchenbeobachter erwarten, dass mehr als ein Drittel der Genossenschaftsbanken den Kryptohandel im Jahr 2026 ermöglichen wird, wobei andere folgen werden, sobald die Nachfragemuster klarer werden. Die Deutsche Bank hat ebenfalls Pläne angekündigt, ab 2026 über eine Partnerschaft mit Bitpandas Technologiesparte in den Krypto-Bereich einzusteigen.
Die Einführung könnte als Vorlage für andere europäische Banken dienen, die konforme Krypto-Dienstleistungen unter dem MiCA-Rahmenwerk anbieten möchten.
Die MiCA-Genehmigung der DZ Bank stellt einen Wendepunkt für den regulierten Retail-Krypto-Zugang in Deutschland dar. Weitere Bankeinführungen werden im Laufe des Jahres 2026 erwartet, wenn das Genossenschaftsnetzwerk aktiviert wird.

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