Die Federal Reserve hielt die Leitzinsen bei 3,5%-3,75% während sie ihre Inflationsprognose für 2026 auf 2,7% erhöhte, was einen Kryptomarkt-Ausverkauf auslöste.

Die Federal Reserve hielt die Leitzinsen am 18. März bei 3,5%-3,75% stabil und erhöhte ihre Inflationsprognose für 2026 auf 2,7%, signalisierend nur eine Zinssenking in diesem Jahr. Bitcoin fiel um etwa 4% auf 71.600 Dollar, während Ethereum um etwa 6% auf 2.181 Dollar zurückging.
Das Federal Open Market Committee stimmte einstimmig dafür ab, den Federal Funds Rate im März-Meeting unverändert bei 3,5%-3,75% zu halten. Dies markierte die zweite aufeinanderfolgende Pause in 2026.
Die eng beobachtete Dot-Plot-Projektion zeigt nun nur einen Zinsschnitt um 25 Basispunkte im laufenden Jahr, eine deutlich restriktivere Verschiebung gegenüber früheren Erwartungen. Die Beamten erhöhten ihre Prognose für die Jahresendinflation auf 2,7%, gegenüber der vorherigen Schätzung von 2,4%. Die Erwartungen für die Kerninflation stiegen auch auf 2,7%, gegenüber 2,5%.
Chef Jerome Powell nannte erhöhte wirtschaftliche Unsicherheit, die Auswirkungen des Iran-Konflikts und anhaltende Inflationsdruck als Schlüsselfaktoren für die Entscheidung. Steigende Ölpreise nahe 100 Dollar pro Barrel und laufende geopolitische Risiken haben den Weg zu Zinssenckungen erschwert.
Kryptomärkte reagierten schnell. Bitcoin fiel von etwa 74.000 Dollar auf ungefähr 71.600 Dollar, setzt ein Muster fort, bei dem BTC nach sieben von acht FOMC-Meetings in 2025 negative Renditen verzeichnet hat. Ethereum fiel um etwa 6% auf 2.181 Dollar, und Altcoins sahen breitere Rückgänge.
Der restriktive Ton ist bedeutsam für Kryptowährungen, weil weniger Zinssenckungen höhere Kreditkosten länger bestehen bleiben lassen, was den Reiz von Risikoaktiva reduziert. Mit steigenden Inflationserwartungen und dem Fed-Signal, dass es möglicherweise erst im Oktober oder Dezember Zinssenkungen durchführen könnte, hat sich das Fenster für einen dovischen Kehrturn erheblich verengt.
Trotz des Ausverkaufs bleibt institutionelle Aktivität vorhanden. Binance verzeichnete am 18. März einen USDT-Zufluss von 2,2 Milliarden Dollar, die größte Stablecoin-Einzahlung an einem einzelnen Tag seit November 2025, was darauf hindeutet, dass einige Trader den Rückgang als Gelegenheit sehen.
Märkte konzentrieren sich nun auf bevorstehende VPI-Daten und das nächste FOMC-Meeting vom 16.-17. Juni. Falls die Inflation über dem 2%-Ziel der Federal Reserve bleibt und Ölpreise erhöht bleiben, könnte die Möglichkeit von Zinserhöhungen später in 2026 Kryptowährungen weiter unter Druck setzen. Bitcoin ist in jedem der letzten vier Monate gefallen, ein Trend, der seit der Pandemie nicht gesehen wurde. Das 70.000-Dollar-Level stellt eine wichtige Unterstützungszone dar, und ein Bruch darunter könnte den Verkauf beschleunigen.
Der restriktive Zinshold der Federal Reserve unterstreicht die Spannung zwischen anhaltender Inflation und einem schwächelnden Arbeitsmarkt. Für Kryptomärkte ist die Botschaft klar: Zinserleichterung ist vor der zweiten Hälfte 2026 unwahrscheinlich, und der Weg nach vorne hängt stark von geopolitischen Entwicklungen und Inflationsdaten ab.

Wall Street giant Citigroup projects Bitcoin could reach $143,000 within 12 months, citing ETF demand and regulatory tailwinds as key catalysts.

The largest US bank is assessing spot and derivatives trading services as regulatory clarity enables traditional finance to deepen crypto involvement.

All 12 U.S. spot Bitcoin ETFs saw positive inflows on March 2, totaling $458M as BTC rebounds from February lows.
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