Deutschlands größte Direktbank bietet nun Bitcoin, Ethereum und Solana ETPs über Standard-Brokerage-Konten mit kostenlosem Handel bei Bestellungen über 1.000 EUR an.

ING Deutschland, Deutschlands größte Direktbank mit über 9 Millionen Kunden, hat den Crypto-ETP-Handel über seine Direct Depot Brokerage-Konten eröffnet und markiert damit einen wichtigen Meilenstein für die Adoption von Retail-Kryptowährungen in Europas größter Volkswirtschaft.
Seit dem 2. Februar können ING Deutschland Kunden Exchange-traded Products (ETPs), die Bitcoin, Ethereum, Solana und XRP nachbilden, direkt von ihren bestehenden Wertpapierkonten aus erwerben. Die Bank hat Partnerschaften mit großen Emittenten geschlossen, darunter 21Shares, VanEck, Bitwise, BlackRock iShares und WisdomTree. Die Produkte sind vollständig durch tatsächliche Kryptowährungsbestände gedeckt und werden an regulierten europäischen Börsen gehandelt. ING bietet kostenfreien Handel bei Bestellungen von 1.000 EUR oder mehr an, während kleinere Bestellungen eine Pauschalgebühr von 3,90 EUR verursachen. Crypto-ETP-Sparpläne sind vollständig kostenlos. Deutschlands Steuerbehandlung bleibt günstig: Anleger, die Positionen länger als ein Jahr halten, können sich möglicherweise für eine Befreiung von der Kapitalertragsteuer qualifizieren, die gleiche Behandlung wie beim direkten Kryptowährungsbesitz.
Dieser Schritt bringt Kryptowährungsexposition auf Millionen von Mainstream-Investoren in Deutschland, die die Komplexität von Kryptowährungs-Wallets und Börsen möglicherweise vermieden haben. Forschung der Deutschen Bank zeigt, dass die Kryptoadoption unter deutschen Privatanlegern 2025 9% erreichte, und das ING-Angebot könnte diesen Trend erheblich beschleunigen. Die Einführung erfolgt während eines starken Marktabschwungs, wobei Bitcoin nahe 76.000 USD notiert, nachdem es 16-Monats-Tiefstände erreicht hat. Konträre Anleger könnten dies als günstigen Einstiegspunkt betrachten, während die institutionelle Infrastruktur traditionelle Hürden für die Teilnahme abbaut. ING hat Standardrisikwarnungen einbezogen, die auf das Potenzial für erhebliche Verluste durch Preisvolatilität hinweisen, konsistent mit europäischen Regulierungsanforderungen für Kryptoprodukte.
Deutsche Banken konkurrieren um die Bereitstellung von Kryptodiensten, da sich die regulatorische Klarheit unter dem MiCA-Rahmenwerk der EU verbessert. Konkurrenten wie DZ Bank, die ihre MiCA-Lizenz im Januar sicherte, und die Commerzbank erweitern ebenfalls ihre Kryptodienste. Der First-Mover-Vorteil von ING mit seiner massiven Basis von Einzelhandelskunden könnte frühe Dominanz in diesem wachsenden Marktsegment etablieren.
Die Einführung signalisiert eine wachsende institutionelle Akzeptanz von Kryptowährungen im traditionellen europäischen Bankensektor, auch wenn die Marktbedingungen volatil bleiben.

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