Morgan Stanleys MSBT Spot-Bitcoin-ETF könnte bereits am 8. April mit einer Gebühr von 0,14% starten und wäre der erste einer großen US-Bank.

Morgan Stanley steht kurz davor, als erste große US-Bank einen eigenen Spot-Bitcoin-ETF zu starten. Die Bank reichte am 1. April ihre vierte S-1-Änderung ein und erhielt eine NYSE Arca-Listungsmitteilung für den Morgan Stanley Bitcoin Trust (MSBT).
Morgan Stanley reichte am 1. April 2026 Amendment Nr. 4 für ihren Spot-Bitcoin-ETF ein, die neueste in einer schnellen Serie von Aktualisierungen ihrer S-1-Registrierung. Die NYSE gab eine offizielle Listungsmitteilung für den Fonds unter dem Ticker MSBT an der NYSE Arca heraus, ein Verfahrensschritt, der typischerweise einen bevorstehenden Start signalisiert. Analysten erwarten nun einen Handelsbeginn bereits am 8. April, vorbehaltlich der finalen SEC-Genehmigung.
Der Fonds wird eine Verwaltungsgebühr von 0,14% verlangen und damit jeden bestehenden Wettbewerber unterbieten. BlackRocks iShares Bitcoin Trust (IBIT) verlangt 0,25%, Fidelitys FBTC verlangt 0,25%, und die meisten anderen Spot-Bitcoin-ETFs liegen zwischen 0,19% und 0,25%. Coinbase wird als Prime Broker und Verwahrer fungieren, während BNY Mellon die Cash-Verwaltung übernimmt.
Falls genehmigt, wäre MSBT der erste Spot-Bitcoin-ETF, der direkt von einer großen US-Bank ausgegeben wird, nicht von einem Vermögensverwalter. Diese Unterscheidung ist wichtig: Morgan Stanley verwaltet mehr als 9 Billionen US-Dollar an gesamten Kundenvermögen und empfiehlt bereits Bitcoin-ETFs für ihre Wealth-Management-Kunden. Ein eigener Fonds gibt der Bank einen direkten wirtschaftlichen Anreiz, Allokationen in Krypto zu lenken.
Die aggressive Gebühr von 0,14% intensiviert auch den Bitcoin-ETF-Preiskrieg. Spot-Bitcoin-ETFs verzeichneten im März erneutes institutionelles Interesse mit 1,32 Milliarden US-Dollar an Netto-Zuflüssen, was monatelange Abflüsse umkehrte. Niedrigere Gebühren komprimieren die Margen, erweitern aber den gesamten adressierbaren Markt, besonders für gebührensensitive institutionelle Investoren wie Pensionsfonds und Stiftungen.
Das Zieldatum 8. April ist nicht garantiert. Finale SEC-Genehmigung und Börsen-Compliance-Prüfungen könnten den Start auf Mitte April verschieben. Falls MSBT erfolgreich startet, ist zu erwarten, dass andere Banken mit anhängigen Anträgen ihre eigenen Einreichungen beschleunigen. Der Gebührenkrieg ist noch lange nicht vorbei.
Der Eintritt von Morgan Stanley markiert einen Wendepunkt für Bitcoin-ETFs und verschiebt diese vom Gebiet der Vermögensverwalter in das traditionelle Bankwesen. Die 0,14%-Gebühr setzt einen neuen Mindestwert, den Wettbewerber nur schwer erreichen können, ohne Margen zu opfern.

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