Die SEC erteilte am 13. April eine Richtlinie, die DeFi-Frontend-Anbieter von der Broker-Dealer-Registrierung befreit, wenn sie 12 Bedingungen erfüllen. Dies markiert einen bedeutenden Wendepunkt in der Kryptoregulierung.

Die Division of Trading and Markets der SEC veröffentlichte am 13. April eine bahnbrechende No-Action-Erklärung, die 12 Bedingungen auflistet, unter denen DeFi-Frontend-Anbieter ohne Registrierung als Broker-Dealer tätig sein können. Dies eröffnet einen klareren regulatorischen Weg für dezentrale Börsen-Schnittstellen und selbstverwahrende Wallet-Anwendungen.
Die SEC-Mitarbeiter veröffentlichten eine Erklärung, die "Covered User Interface Providers" als Websites, Browser-Erweiterungen und mobile Apps definiert, die Benutzern beim Vorbereiten und Einreichen von Kryptoanlage-Transaktionen über selbstverwahrende Wallets helfen. Diese Schnittstellen konvertieren benutzerdefinierten Parameter, wie Handelsrichtung, Volumen und Preisbereich, in Blockchain-lesbare Befehle. Nach der neuen Richtlinie können diese Anbieter die Broker-Dealer-Registrierung vermeiden, wenn sie alle 12 Bedingungen erfüllen. Wichtige Anforderungen sind es, Benutzern die Anpassung standardmäßiger Transaktionseinstellungen zu ermöglichen, Schulungsmaterialien bereitzustellen und keine Anlageberatung anzubieten oder bestimmte Handelsgeschäfte anzuwerben. Anbieter müssen auch Gebühren, MEV-Risiken und Interessenskonflikte offenlegen. Die Erklärung läuft am 13. April 2031 ab und gibt der Branche ein Fenster von fünf Jahren regulatorischer Klarheit.
Diese Richtlinie behandelt eine der größten regulatorischen Unsicherheiten, denen DeFi-Protokolle gegenüberstehen. Seit Anfang 2024 sahen sich Frontend-Entwickler und Interface-Anbieter mit unklar definierten Regeln konfrontiert, ob das Erstellen einer Benutzeroberfläche für Token-Swaps die gleichen Registrierungsanforderungen wie traditionelle Makler unterliegen könnte. Das 12-Punkte-Framework gibt DeFi-Projekten eine konkrete Compliance-Checkliste, anstatt im rechtlichen Graubereich zu operieren. Große Protokolle wie Uniswap, Aave und Curve könnten ihre Frontend-Operationen unter diesem Framework validiert sehen, sofern sie die Offenlegungs- und Benutzerschutzbedingungen erfüllen. Der Schritt signalisiert auch die fortlaufende Verschiebung der SEC von Durchsetzung zur Anpassung im Kryptoraum, nach dem breiter angelegten regulatorischen Rahmenwerk, das die SEC gemeinsam mit der CFTC im März 2026 herausgab.
Wie schnell DeFi-Frontend-Anbieter die 12 Bedingungen erfüllen, wird die praktische Auswirkung dieser Richtlinie bestimmen. Projekte, die bereits Benutzeranpassung und transparente Gebührenoffenlegung anbieten, sind am besten positioniert. Das Ablaufdatum von fünf Jahren deutet auch darauf hin, dass die SEC diese Regeln vor 2031 möglicherweise überprüfen und in dauerhafte Regulierung kodifizieren könnte. Rechnen Sie damit, dass DeFi-Governance-Token wie UNI und AAVE reagieren, während der Markt die Auswirkungen auf die Frontend-Operationen des Protokolls verdaut.
Die No-Action-Erklärung der SEC stellt den konkretesten regulatorischen Rahmen für DeFi-Schnittstellen dar. Während die 12 Bedingungen sinnvolle Compliance-Standards setzen, behebt die Richtlinie die existenzielle Bedrohung durch erzwungene Broker-Dealer-Registrierung, die über dem Sektor gehangen hat. Die Situation bleibt dynamisch, während sich die Branche an diese neuen Anforderungen anpasst.

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