Südkoreas Finanzdienstleistungskommission wird dollargebundene Stablecoins aus neuen Richtlinien für Unternehmenskryptoinvestitionen ausschließen und beruft sich dabei auf Konflikte mit dem Devisengesetz.

Südkoreas Finanzaufsicht wird Unternehmen daran hindern, USDT, USDC und andere an den Dollar gekoppelte Stablecoins gemäß neuer Anlagerichtlinien zu handeln, was eine strikte Haltung zu Devisenkontrollbestimmungen im Kryptobereich kennzeichnet.
Südkoreas Financial Services Commission (FSC) bestätigte am 8. März, dass kommende Richtlinien zum Handel mit virtuellen Währungen in Unternehmen dollargebundene Stablecoins wie Tether (USDT) und USD Coin (USDC) ausschließen werden. Die Behörde berief sich auf das Foreign Exchange Transactions Act, das Stablecoins nicht als legitime ausländische Zahlungsmittel einstuft.
Die Entscheidung bedeutet, dass südkoreanische Unternehmen zwar bald in Kryptowährungen wie Bitcoin und Ethereum investieren dürfen, aber keine an Fremdwährungen gekoppelten Stablecoins halten oder handeln dürfen. Die FSC begründete den Ausschluss als notwendig, um zu verhindern, dass Unternehmen die südkoreanischen Devisenkontrollbestimmungen des Landes umgehen, indem sie Stablecoins als Umweg für grenzüberschreitende Zahlungen nutzen.
Die Entscheidung verdeutlicht eine wachsende Spannung zwischen Stablecoin-Adoption und bestehenden Finanzvorschriften in Asien. Südkoreas Kryptomarkt wurde lange Zeit von Kleinanlegern dominiert, und die kommenden Unternehmenshandelsrichtlinien stellen einen großen Schritt in Richtung institutioneller Beteiligung dar. Das Verbot von Stablecoins führt jedoch zu Reibungen für Unternehmen, die Token wie USDT für die Absicherung gegen Wechselkursrisiken oder schnellere Handelsabwicklung nutzen möchten.
Ein Vorschlag zur Änderung des Foreign Exchange Transactions Act zur Anerkennung von Stablecoins als Zahlungsinstrumente wurde der Nationalversammlung eingereicht, wird aber noch überprüft. Bis diese Gesetzgebung vorankommt, werden Unternehmen in einem Markt tätig sein, in dem sie BTC kaufen können, aber nicht das am weitesten verbreitete Stablecoin-Paar.
Der Änderungsvorschlag in der Nationalversammlung könnte die Situation verändern, falls er an Schwung gewinnt. Branchengruppen haben sich gegen den Ausschluss gewehrt und argumentieren, dass USDT und USDC Echtzeitkurse widerspiegeln und praktische Zwecke für die Unternehmensfinanzausstattung erfüllen. Andere asiatische Regulatoren, einschließlich Japan und Singapur, haben permissivere Ansätze zu Stablecoin-Rahmenbedingungen verfolgt, was Südkorea unter Druck setzen könnte, seine Haltung zu überdenken.
Südkoreas Entscheidung, Stablecoins aus den Unternehmenskryptoregeln auszuschließen, unterstreicht die regulatorische Komplexität von an den Dollar gekoppelten Token. Das Ergebnis der anstehenden Änderung des Foreign Exchange Act wird bestimmen, ob diese Einschränkung vorübergehend ist oder zu einem dauerhaften Merkmal des Kryptowährungsrahmens des Landes wird.

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