Telegram erklärt, dass es diesen Sommer jeder App eine native, nicht-verwahrte Gram-Wallet hinzufügen wird und damit Self-Custody-Tools für rund 1 Milliarde Nutzer bereitstellt.

Telegram erklärt, dass eine native Gram-Wallet diesen Sommer rund 1 Milliarde Nutzer erreichen wird und Self-Custody-Kryptoüberweisungen direkt in seine Messaging-Apps bringt.
In seiner [Telegram-Ankündigung vom 21. Juli](https://t.me/s/durov/57471) erklärte Gründer Pavel Durov, Telegram plane, jeder Telegram-App eine nicht-verwahrte Gram-Wallet hinzuzufügen. Durov bezeichnete die geplante Veröffentlichung als den größten Rollout dieser Art und sagte, sie werde sofortige Krypto-Transaktionen ohne Gebühren unterstützen. Das Unternehmen hat den Zeitpunkt bislang nur mit diesem Sommer angegeben.
Sowohl [The Block](https://www.theblock.co/post/409099/telegram-plans-largest-rollout-non-custodial-crypto-wallet-in-history) als auch [CoinMarketCap](https://coinmarketcap.com/academy/article/telegram-plans-non-custodial-gram-wallet-launch) berichteten am 21. Juli über die Ankündigung. Die Wallet wäre nativ in Telegram integriert und keine separate App. Dieser Unterschied ist wichtig, weil bei einem nicht-verwahrten Produkt die Kontrolle über die Wallet-Zugangsdaten beim Nutzer verbleibt, statt dass eine Plattform Vermögenswerte im Namen des Nutzers hält.
Die von Telegram angegebene Reichweite verleiht dem Rollout ein ungewöhnliches Vertriebspotenzial: Rund 1 Milliarde Nutzer würden die Wallet in derselben Oberfläche sehen, die sie bereits für Nachrichten verwenden. Die Ankündigung betrifft Gram, den mit The Open Network verbundenen Token, den Coira als Gram (zuvor Toncoin) verfolgt.
Die Angabe zum Umfang ist weiterhin ein Plan, kein abgeschlossener Start. Wichtige Produktdetails sind noch nicht bekannt, darunter unterstützte Rechtsräume, Wiederherstellungsoptionen, Sicherheitskontrollen und die genaue Definition gebührenfreier Überweisungen. Diese Details werden bestimmen, ob die Funktion eine einfache Zahlungsinfrastruktur oder ein umfassenderes Self-Custody-Produkt ist.
Achten Sie darauf, ob Telegram ein verbindliches Verfügbarkeitsdatum, unterstützte Märkte und das Wiederherstellungsmodell der Wallet veröffentlicht. Der deutlichste Maßstab ist ein öffentlicher Rollout-Zeitplan, der angibt, wo die Wallet verfügbar sein wird und wie Nutzer den Zugang wiederherstellen können, falls sie ihre Zugangsdaten verlieren.
Telegram hat einen potenziell großen Vertriebskanal für Self-Custody angekündigt, doch das entscheidende nächste Signal ist ein dokumentierter Startumfang: Wer die Wallet nutzen kann, welche Vermögenswerte sie unterstützt und wie Nutzer den Zugang wiederherstellen, ohne die Kontrolle wieder an einen Verwahrer abzugeben.
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