Neue vorgeschlagene Regelung würde es Rentenplan-Managern erlauben, Krypto, Private Equity und Immobilien in 401(k)-Anlageoptionen aufzunehmen.

Das US-Arbeitsministerium hat eine wegweisende Regelung vorgeschlagen, die Krypto-Vermögenswerten den Weg in die 401(k)-Rentenpläne der Amerikaner ebnen könnte und potenziell Billionen von Dollar an neuem Kapital für digitale Vermögenswerte erschließt.
Am 30. März veröffentlichte das Arbeitsministerium eine vorgeschlagene Regelung, die es 401(k)-Plan-Managern erlauben würde, alternative Vermögenswerte wie Kryptowährungen, Private Equity und Immobilien in ihr Anlageportfolio aufzunehmen. Die Regelung folgt der Verfügung von Präsident Trump vom August 2025, die Regulierungsbehörden anwies, den Zugang zu digitalen Vermögenswerten in Rentenportfolios zu erweitern.
Arbeitsministerin Lori Chavez-DeRemer erklärte, die vorgeschlagene Regelung werde „zeigen, wie Pläne Produkte berücksichtigen können, die die heutige Anlagelandschaft besser widerspiegeln". Die Verordnung schafft prozessbasierte Safe Harbors für Plan-Treuhänder und verlangt von ihnen, objektiv Faktoren wie Performance, Gebühren, Liquidität, Bewertung und Komplexität zu bewerten, bevor sie alternative Anlagen hinzufügen.
Der Vorschlag eröffnet eine 60-tägige öffentliche Kommentierungsfrist, bevor eine endgültige Regelung umgesetzt wird.
US-amerikanische 401(k)-Pläne verwalten Billionen von Dollar an Altersvorsorge. Selbst eine bescheidene 1%-Allokation in Bitcoin durch einen großen Plan könnte Millionen in den Kryptomarkt lenken. Die Regelung stellt einen grundlegenden politischen Kurswechsel gegenüber der bisherigen Haltung des Arbeitsministeriums dar, das zuvor „extreme Vorsicht" forderte, bevor Krypto in Rentenpläne aufgenommen wird, eine Leitlinie, die im Mai 2025 zurückgezogen wurde.
Kritiker, darunter Senatorin Elizabeth Warren, haben gewarnt, die Regelung könne Arbeitnehmer „höheren Risiken, Gebühren und potenziellen Verlusten" aussetzen. Befürworter entgegnen, dass die Erweiterung der Anlagemöglichkeiten den Arbeitnehmern mehr Wahlmöglichkeiten und Zugang zu einer schnell reifenden Anlageklasse bietet.
Die 60-tägige Kommentierungsfrist wird genau verfolgt werden, um Rückmeldungen aus der Branche und der Öffentlichkeit zu erhalten. Plan-Teilnehmer werden keine sofortigen Änderungen in ihren Anlagemenüs sehen. Treuhänder müssen zunächst bewerten, ob Krypto-Vermögenswerte die neuen Due-Diligence-Standards erfüllen, bevor sie diese anbieten. Die Regelung wird voraussichtlich Ende 2026 in Kraft treten, falls sie finalisiert wird, möglicherweise zeitgleich mit der wachsenden institutionellen Krypto-Adoption nach der jüngsten gemeinsamen Klassifizierung von 16 Krypto-Vermögenswerten als digitale Rohstoffe durch SEC und CFTC.
Die vorgeschlagene Regelung markiert einen weiteren Schritt in der Mainstream-Akzeptanz von Krypto als institutionelle Anlageklasse. Ob Rentenpläne Krypto übernehmen, hängt von treuhänderischen Bewertungen und Marktbedingungen ab, aber die regulatorische Freigabe beseitigt eine wichtige Barriere.

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