Eine fehlerhafte CAPO-Oracle-Konfiguration auf Aave führte dazu, dass 34 Benutzer Positionen im Wert von 27 Millionen Dollar verloren. Die DAO hat volle Rückerstattung zugesagt.

Ein fehlerhaft konfiguriertes Oracle auf Aave, dem größten DeFi-Kreditprotokoll, hat am 10. März zu Liquidationen von wstETH im Wert von 27 Millionen Dollar geführt. Dies betraf 34 Benutzer, die eigentlich nie liquidiert hätten werden sollen.
Aaves CAPO (Correlated Asset Price Oracle) meldete einen Maximalwechselkurs von etwa 1,1939 für wstETH, deutlich unter dem tatsächlichen Marktpreis von rund 1,228. Diese Unterbewertung von 2,85% löste E-Mode-Liquidationen in 34 Positionen im Gesamtwert von 27 Millionen Dollar aus.
Die Grundursache war eine Inkonsistenz zwischen dem Snapshot-Verhältnis und dem Snapshot-Zeitstempel im CAPO-System. Ein Fehler im Offchain-Prozess berücksichtigte nicht die bestehende Onchain-Einschränkung, was dazu führte, dass das Oracle wstETH relativ zu ETH unterbewertet hat.
Liquidations-Bots reagierten innerhalb von Sekunden und erfassten 499 ETH (ungefähr 1,2 Millionen Dollar) als Boni, indem sie gegen Positionen vorgingen, die nicht legitim zur Liquidation berechtigt waren.
Der Vorfall verdeutlicht ein hartnäckiges Risiko in DeFi: Die Zuverlässigkeit von Oracles. Selbst bei einem bewährten Protokoll wie Aave kann ein einzelner fehlerhaft konfigurierter Parameter zu Millionen-Dollar-Verlusten führen.
Keine schlechten Schulden entstanden für das Protokoll selbst. Aave erhielt 141 ETH durch BuilderNet-Rückerstattungen und weitere 13 ETH in Liquidationsgebühren zurück. Die DAO hat sich zur Deckung des verbleibenden Defizits verpflichtet, wobei alle 34 betroffenen Benutzer volle Rückerstattung bis zur Höhe der 345 ETH erhalten sollen, die als überschüssiger Liquidationsgewinn identifiziert wurden.
Das Ereignis wirft auch Fragen zu E-Mode-Risikparametern auf und ob zusätzliche Schutzmaßnahmen, wie Liquidationsverzögerungsschaltkreise oder Multi-Oracle-Verifizierung, für hochwertige Positionen zur Norm werden sollten.
Der Governance-Prozess der Aave DAO für den Rückerstattungsvorschlag wird in den kommenden Tagen erwartet. Die Gemeinschaftsdiskussion hat bereits über strengere Oracle-Validierungsprüfungen und potenzielle Schaltkeis für E-Mode-Positionen begonnen. Der AAVE-Token-Preis ist nach der Nachricht kurzzeitig gefallen, hat sich aber inzwischen stabilisiert, was darauf hindeutet, dass der Markt die DAO-Reaktion als angemessen einstuft.
Dies ist eine sich entwickelnde Situation. Die vollständige Rückerstattungszusage zeigt die Reife der Aave-Governance, aber der Vorfall erinnert daran, dass Oracle-Risiken weiterhin eine der kritischsten Angriffsflächen von DeFi darstellen.

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