Europas größter Vermögensverwalter bringt den SAFO-Fonds auf zwei Blockchains mit Chainlink-gestützter NAV-Berichterstattung online, ein Meilenstein in der institutionellen Tokenisierung.

Amundi, der größte Vermögensverwalter in Europa mit rund 2,3 Billionen Dollar verwalteten Vermögen, hat einen 100-Millionen-Dollar-Tokenisierten Fonds auf Ethereum und Stellar gestartet und unterstreicht damit den rasanten institutionellen Wechsel zu kettengebundener Finanz.
Amundi arbeitet mit der französisch regulierten Tokenisierungsplattform Spiko zusammen, um den Spiko Amundi Overnight Swap Fund (SAFO) zu starten, einen tokenisierten Subfonds mit etwa 100 Millionen Dollar an zugesagten Vermögen. Fondsanteile und das Anteilseignerverzeichnis sind nativ auf Ethereum und Stellar ansässig, wobei Chainlink On-Chain-Netto-Vermögenswertberichterstattung (NAV) und Ketten-übergreifende Konnektivität bereitstellt.
Der Fonds nutzt vollständig besicherte Total-Return-Swaps mit erstklassigen Banken, um Renditen zu generieren, und ist in vier Währungen verfügbar: Euro, US-Dollar, Britisches Pfund und Schweizer Franken. Es ist Amundis zweiter Blockchain-basierter Fonds in fünf Monaten, nach einem tokenisierten Geldmarktfondsanteil, der im November 2025 auf Ethereum mit CACEIS emittiert wurde.
Der Start spiegelt eine breitere Beschleunigung bei der Tokenisierung von Real-World-Assets (RWA) wider. Die Gesamtmarktkapitalisierung tokenisierter Vermögen ist von 15,2 Milliarden Dollar zu Beginn des Jahres 2025 auf knapp 52 Milliarden Dollar im März 2026 gewachsen, nach Branchendaten. Amundis Eintritt ist bedeutsam, weil es der erste große europäische Vermögensverwalter ist, der einen Multi-Chain-Tokenisierten Fonds für institutionelle Bargeld- und Sicherheitsverwaltung bereitstellt.
Ethereum wurde wegen seiner Smart-Contract-Zusammensetzbarkeit und des DeFi-Integrationspotenzials gewählt, während Stellar schnellere, kostengünstigere Übertragungen und 24/7-Transferierbarkeit bietet. Dieser Dual-Chain-Ansatz signalisiert, dass große Institutionen über Single-Network-Bereitstellungen hinausdenken.
Der SAFO-Fonds richtet sich eher an Finanzinstitute als an Einzelanleger, daher wird die frühe Einführung davon abhängen, wie schnell Banken und Vermögensverwalter On-Chain-Fondsanteile in ihre Treasury-Operationen integrieren. Chainlinks Rolle als NAV-Oracle und Ketten-übergreifende Brücke könnte zu einer Vorlage für zukünftige Tokenisierte-Fonds-Infrastruktur werden. Mit Amundi jetzt auf der Kette könnten andere europäische Vermögensverwalter ihre eigenen Tokenisierungsstrategien beschleunigen.
Amundis 100-Millionen-Dollar-SAFO-Start ist eine der größten institutionellen Tokenisierten-Fonds-Bereitstellungen in Europa bis dahin. Er signalisiert wachsendes Vertrauen unter großen traditionellen Finanzriesen, dass die Blockchain-Infrastruktur bereit für regulierte, institutionelle Produkte ist.

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